07.07.2010

Voltaireschüler/innen des 8. Jahrgangs auf den Spuren von Anne Frank

Sammeln, bewahren, präsentieren sind die traditionellen Funktionen der Museen. Museumspädagogen sind auch an der Planung und Konzeption neuer Ausstellungen beteiligt. Deshalb sind Kenntnisse in Geschichte, Archäologie, Kunst und Biologie gefragt.
Vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatten und der medialen Präsenz zum Thema „Rassismus und Holocaust“ wollten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Voltaireschule Zusammenhänge verstehen, um im weiteren Leben richtige Entscheidungen treffen zu können.

Die Projektfahrt zum ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen hat uns deutlich gezeigt, welche (Über)Lebenschancen Anne Frank im Vergleich mit ihrer Freundin Hanna Goslar hatte. Beeindruckend war das Innehalten vor dem symbolischen Grabstein von Margot und Anne Frank. Wir haben auch erfahren, dass Kinder und Jugendliche, Alte, Kranke und Schwache kaum Möglichkeiten hatten der Hölle zu entkommen. Fragen nach ihrem Leben, ihren Ängsten im KZ sind wir nachgegangen und konnten feststellen, dass die Menschen trotz unmenschlicher Behandlung nicht den Mut und die Hoffnung verloren haben.

Das hat uns nachdenklich gestimmt, aber auch motiviert, alle unsere Kraft einzusetzen, damit nie wieder eine solche Zeit entsteht.
Wir sind der Ansicht, dass wir das mit Bildung und Kommunikation, Mut und Hoffnung schaffen werden.
    
2. Tag

Serengetipark Hodenhagen

30. Juli 2010, 10:00 Uhr am Safaribus Hodenhagen

Der Bus setzt sich in Richtung Afrika in Bewegung. Wir sind gespannt und aufgeregt. Plötzlich steckt eine Giraffe ihren Hals in den Bus und sagt uns "Guten Morgen".

Insgesamt werden wir von 1500 exotischen, frei lebenden Tieren auf der Dschungel-Safari begrüßt. Weiße Löwen, die faul in der Sonne liegen oder Tiger, die sich ihr Frühstück schmecken lassen, sind nur einige davon. Ein Naturerlebnis der besonderen Art, selbst im Streichelzoo. Kauft man Futter,  lassen sich Ziegen, Esel und Rehe nicht  lange bitten.
Eine Dschungelsafarie macht besonderen Spaß, wenn der Safari-Führer seine Leidenschaft für Tiere und Dschungel mit den Besuchern teilt.
Ein weiteres Highlight des Tages war der Vergnügungs-und Freizeitpark. Selbst unsere Lehrerinnen bewiesen Mut im Riesenrad, auf der Wasserwildbahn und im Affenwald.

Jahrgang 8

 

01.07.2010

Projektwoche „Dancing to connect 2010 – Exklusion & Inklusion“

Letzte Schulwoche vor den Sommerferien – die Zensuren sind fertig, der Unterricht nach Stundenplan wird aufgehoben und nun kann jeder nach Interesse sich eine ganze Woche einem Projekt widmen.

14 Schüler der DS-Gruppen aus der Jahrgangsstufe 11 entschlossen sich, ein Angebot der Heinrich-Böll-Stiftung anzunehmen, und mit dem New Yorker Tanzensemble „Battery Dance Company“ ein eigenes Tanztheaterstück zu entwickeln. Vom 25. bis zum 30. Juni wurde unter der Leitung von Bafana aus Südafrika und Robin aus den USA täglich – natürlich auch Sonnabend und Sonntag – hart trainiert.

Obgleich sich alle voll verausgabten und am Ende des Tages jeden Muskel einzeln spürten, machte allen die Arbeit riesengroßen Spaß. „Unterrichtssprache“ war Englisch und jeder konnte erleben, wie aus vielen kleinen einzelnen Ideen der Schülerinnen und Schüler nach und nach ein eindrucksvolles Tanzstück entstand.

Gemeinsam mit weiteren beteiligten Schulen aus Potsdam und Wittenberge wird das Ergebnis des Projekts am 3. Juli um 18:00 Uhr im Nikolaisaal in Potsdam präsentiert.

Text: Marion Brügmann       Fotos: Ina Debald

 

23.06.2010

Erstes Treffen des zukünftigen 7. Jahrgangs

Schüler, Eltern und Lehrer des zukünftigen 7. Jahrgangs trafen sich zu einem ersten Informationsabend (hier einige Bildein-drücke). Ein Textbeitrag wird nachgereicht.

Webteam

 

 

21.06.2010

Spenden für HOKISA gesammelt

Das Kinderheim HOKISA (Homes for Kids in South Africa) im Township Masiphumele bei Kapstadt bietet Betreuung und Schutz für zwanzig Kinder und Jugendliche, die mit dem AIDS-Erreger HIV infiziert oder bereits an AIDS erkrankt sind. HOKISA wurde 2001 von dem deutsch-niederländischen Buchautor, früheren Lehrer und GEW-Aktivitisten Lutz van Dijk und der südafrikanischen Universitätsdozentin Karin Chubb gegründet. Das Kinderheim wird überwiegend mit privaten Spenden finanziert.
Während des "Afrika-Projektes" des 7. Jahrgangs hat die Klasse 7d deshalb eine Mitmachaktion ins Leben gerufen.
Durch einen Kuchenbasar und mithilfe von Spendengeldern können nun 175,00 € an die Stiftung überwiesen werden.
Die Kinder im Alter von einem Jahr bis 20 Jahren, die keine Familie haben oder nicht angemessen betreut werden können, erhalten bei HOKISA eine medizinische Versorgung und ein neues Zuhause. Mit Informationsangeboten zu AIDS-Prävention, Verhütung und Ernährung bemüht sich HOKISA gleichzeitig um Aufklärung und Verständnis im Township.

Gabriele Woitalla

 

17.06.2010

Südafrika – alles Fußball oder was?

„Wir haben eine Menge Neues über Südafrika und die Apartheid gelernt, und ich habe ein neues Buch entdeckt, das ich unbedingt lesen möchte!“ (O-Ton einer Schülerin)

Am Donnerstag, den 27.05.10, fand für die siebten und achten Klassen eine Lesung der jüdischen Schriftstellerin Ruth Weiß statt. Frau Weiß ist eine sogenannte Zeitzeugin, die ursprünglich aus Deutschland kommt und in der Zeit der Rassentrennung in Südafrika gelebt hat.

Sie erklärte uns erst ein wenig Allgemeines über Rassen-trennung und Apartheid in Südafrika und las dann einige Abschnitte aus ihrem Buch „Meine Schwester Sara“.

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Sara, das bei Adoptiveltern in Südafrika aufwächst. Die Familie, in der sie lebt, spricht sich immer wieder für die Rassentrennung in Südafrika aus, während Sara sehr früh beginnt, sich gegen diese Gesellschaftsform zu wehren. Ihr großer Bruder erzählt von Saras Leben und ihren Gefühlen.

Außerdem berichtete Frau Weiß etwas aus ihrem eigenen Leben und beantwortete uns viele Fragen. Da viele der Siebtklässler den Roman „Themba“ gelesen haben, der auch vom Leben in Südafrika handelt, war diese Lesung sehr interessant. Alle hörten aufmerksam zu, wodurch besonders die vorgelesenen Buchausschnitte an Spannung gewannen.

Ich fand die Lesung sehr packend und reizvoll. Da Frau Weiß selber während der Apartheid in Südafrika aufwuchs, konnte sie uns das Leben und die Kultur in Südafrika viel besser nahebringen, als zum Beispiel Lehrer es können.

Von Laura Köhler De la Rosa, Kl. 7L

16.06.2010

Bei Voltaire streiten wir fair…

Eilmeldung!  ;-))))

Sechs Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs bestanden nach erfolgreicher Teilnahme an der  MEDIATIONSAUSBILDUNG ihre Prüfung.

Herzlichen Glückwunsch …

Max Dunkel   Klasse 8a
Julia HöhneKlasse 8b
Carolin FabienkeKlasse 8b
Nhung Thanh Tran  Klasse 8b
Leonard Herz  Klasse 8b
Henrike Hesse Klasse 8c

 

… und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit als MediatorIn!

 

Kerstin Richter
Leiterin des Mediationsteams

 

26.05.2010

Finale!!!

Alle können sich noch daran erinnern:

Mit Beginn des Schuljahres wurde unsere Kooperation mit ALBA-Berlin mit einem großen Basketballturnier eröffnet. Seitdem trainiert das Schulteam fleißig mit dem Sportlehrer Andreas Balcke und der Sportlehrerin Stefanie Walter. Großes Ziel war es, sich für das Finale des ALBA-Schulcups am 20. Mai 2010 in Oranienburg zu qualifizieren.

In einem spannenden Vorrundenturnier musste sich das Voltaire-Team nur knapp dem Team der Coubertin-Oberschule geschlagen geben. Der zweite Platz und somit die Qualifikation für das Finale waren aber erreicht.

Das Finale aller Schulen war hochkarätig besetzt, und unser Team um den hervorragenden Center-Spieler Lukas Harnisch kämpfte in der WK III Mix um jeden Korb.

Leider waren wir das einzige Team, das auch wirklich mit Jungen und Mädchen angereist war. Hier noch einmal ein großes Lob an unsere Mädchen, die sich hervorragend gegen die Jungen durchsetzten!

Am Ende erreichten wir den 4. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an Lena Rottinger (7l), Gina Seute (8d), Nora Stein (6), Marina Bittner (8a), Verena Peldschus (8a), Sarah Streich (8a), Bjarne Kriese (6), Lucas Thomas (6), Karl-Leonard Hamann (7l), Roderic Waschinsky (7l), Leon Wollschläger (7b) und Lukas Harnisch (7b)!

Fachbereich Sport

15.05.2010

Letzter Unterrichtstag Jahrgangsstufe 13

Ein verregneter, kalter Mittwoch, das Schultor versperrt. Was war los bei Voltaire?
Wie in den Vorjahren feierte auch in diesem Jahr der 13. Jahrgang den letzten Unterrichtstag mit einem „Abistreich“.
Nach geduldigem Warten nahmen die Schüler/innen ihre Logenplätze mit bester Aussicht auf der Hofterrasse ein und harrten der Dinge, die da kommen würden. Die Lehrer/innen folgten den herausgeputzten Schülern des 13. Jahrgangs bis zu einem aufgebauten Laufsteg und beugten sich ihrem Schicksal.
Nach neunzig Minuten war es geschafft und das Zepter wurde wieder übergeben.
Froh und glücklich waren alle, endlich in das warme Schulgebäude gelangen zu können, dann wurde auch der reguläre Unterrichtsbetrieb im zweiten Block wieder aufgenommen.

Auf das Lehrerkollegium warteten dann noch einige „Überraschungen“ im Schulgebäude.

Wir wünschen der Jahrgangsstufe 13 viel Erfolg bei den mündlichen Prüfungen!

Webteam

 

16.04.2010

Spendenaktion für Erdbebenopfer in Haiti

Die Voltaireschule hat sich gemeinsam mit anderen Potsdamer Schulen an der Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti beteiligt.

Die Gesamtsumme von 5.683,74 Euro erreichte unbürokratisch und schnell über die „Kindernothilfe“ die Opfer des Erdbebens.

Versorgung mit Wasser und Nahrung war in den ersten Tagen die vorrangigste Aufgabe.
Die Unterbringung in Schutzzentren ist eine weitere wesentliche Aufgabe, da viele Kinder nach der Katastrophe auf sich selbst gestellt und von Ausbeutung und Gewalt bedroht sind.

Die Spende rettet Leben und ermöglicht Hoffnung.

Die Schulleitung ist stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler, die diese Hilfe als selbstverständlich erachten und tatkräftig Engagement bewiesen.


Ortrud Meyhöfer
Schulleiterin

 

 

 

 

 

13.04.2010

Sudoku-Wettbewerb bei Voltaire

Am 30.03.10 fand die 2. Sudokumeisterschaft unserer Schule statt. Die Beteiligung war wieder sehr groß. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten zahlreiche Helfer als Kampfrichter.

Im Finale der Jahrgangsstufe 5 bis 7 siegte Georg Sandkamp gegen Tom Betzien. In den Jahrgangsstufen  8 und 9 war Sarah Streich etwas schneller als Maria Gericke.

Im letzten Finale der Jahrgangsstufen 10 bis 13 unterlag Sophie Herrmann knapp Heike Wolter.

Die drei Finalisten kämpften dann um den Titel des Sudoku-Samurai.

Dass nicht unbedingt die Schüler der höheren Klassen beim Sudoku besser sein müssen, zeigte hier die Gesamtsiegerin Sarah Streich aus der Klasse 8a.

Olaf Beyer

Fachkonferenzvorsitzender Physik

 

12.04.2010

Kunstprojekt der Klasse 10c

08.03. bis 10.03.2010

Thema: Kostüme und Mode in der Zeit des Barock und Rokoko (Malerei/Collage)
Leitung: Inken Gusner und Dorothea Neumann
Fachlehrerin: Susanne Lerche

In Zusammenarbeit mit dem „KiK“-Verein (Künstler im Kirchsteigfeld) kam es zu einem kreativen dreitägigen  Kunstprojekt in der Voltaireschule.
Am ersten Tag begrüßten wir die beiden Künstlerinnen Inken Gusner und Dorothea Neumann, die mit ihrem Auto vorgefahren kamen, voll beladen mit Holzleisten, Werkzeug, Farben, Pinseln, Stoffballen, Bechern und Büchern ...
Nach dem Entladen und kurzem Kennenlernen ging es auch schon los, Holzrahmen zu bauen und später mit Stoff zu beziehen und mit weißer Farbe zu grundieren. Am ersten Tag hieß es also sägen, hämmern und streichen, sodass sich der Kunstraum in eine lautstarke Werkstatt verwandelte.
Am zweiten Tag war vor allem Kreativität gefragt. Nach einer kleinen Kostümkunde des Barock und Rokoko ging jeder seinen eigenen Ideen nach. Vom Schnallenschuh bis zur Perücke gab es die unterschiedlichsten Entwürfe und Ausführungen, die es auf die Leinwand zu bringen galt. Hier wurde nicht nur gemalt, sondern auch geklebt, und es wurden Reliefs geformt.
Am dritten und letzten Tag ging es weiterhin sehr motiviert darum, die Bilder zum Abschluss zu bringen. Die Mühe hatte sich auf jeden Fall gelohnt, denn jeder konnte ein gutes Ergebnis vorzeigen, sodass man aufeinander stolz war.
Demnächst (vermutlich im April) werden die Bilder im Turm des alten Waisenhauses (direkt gegenüber von unserem Schulgebäude) ausgestellt.
Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben und wir würden uns freuen, wenn viele zur Ausstellungseröffnung kämen!

Susanne Lerche

Kunstlehrerin

26.03.2010

Landeswettbewerb für Informatik 2010

Foto: v.l.n.r. Oliver Heinzel, Alexander Bundrock

Seit 1998 wird der Brandenburger Informatikwettbewerb jährlich vom Lehrstuhl für Didaktik der Informatik in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesverein zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schüler e.V. (BLIS) durchgeführt.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche in Brandenburg zur gemeinsamen Beschäftigung mit Informatik und ihren typischen Methoden, Inhalten und Anwendungen anzuregen und zugleich informatische Denkweisen einer breiteren Öffentlichkeit zugäng-lich zu machen.

Der Informatikwettbewerb fand in diesem Jahr am 06.03.2010 an der Universität Potsdam statt. Die Schüler Oliver Heinzel und Alexander Bundrock vertraten unsere Schule und erhielten Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Im ersten Teil des Wettbewerbs wurden die Teilnehmer in einem Einzelgespräch zu einer Eingangsaufgabe, zu allgemeinen Kenntnissen der Informatik sowie zu informatischen Problemstellungen und Denkweisen befragt.

In einem zweiten Teil bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen von 4-5 Personen verschiedene Aufgaben, in denen es darauf ankam, verschiedene Informatikmethoden anzuwenden und effektiv im Team zusammenzuarbeiten. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Die Fachleute der Jury beobachteten die Diskussionen und Lösungsstrategien der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bewerteten die Einzel- und Gruppenleistungen.

 

25.03.2010

Geo-Wettbewerb 2010

Foto: v.l.n.r. Tobias Michalcik, Victor Tschiskale, Max Hassenbach

In Zusammenarbeit mit der „NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND“ wurde auch in diesem Jahr der Geo-Wettbewerb an unserer Schule durchgeführt.
Aufgerufen waren die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 9, die in einer ersten Runde ihre „Klassenbesten“ er-mittelten. Wie im letzten Jahr gab es auf jeder Wettbewerbsstufe einen thematischen Schwerpunkt. Auf Klassenebene waren die USA Thema, auf  Schulebene  die Golfstaaten. Auf Landesebene befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem „Klima-wandel“.  

 



Die erfolgreichsten Schüler unserer Schule waren in diesem Jahr:

Platz 1:  Victor Tschiskale, Klasse 9b
Platz 2 : Max Hassenbach, Klasse 7L
Platz 3 : Tobias Michalcik, Klasse 7a

Herzlichen Glückwunsch!

 

16.03.2010

Zu wenig Gesamtschulen

Die Gesamtschule bleibt die beliebteste Schulform in der Landeshauptstadt. Etwa die Hälfte der 1079 Schüler, die sich für eine der weiterführenden städtischen Schulen in Potsdam entschieden haben, möchten an einer Gesamtschule lernen. Das teilte Ulrich Rosenau vom Staatlichen Schulamt gestern mit. Nun müssen die Schüler, deren Wunsch sich nicht erfüllen lässt, an andere Schulen verteilt werden.

In Potsdam können 310 Schüler, also rund ein Drittel der Anmeldungen, nicht an ihrer Lieblingsschule lernen. Zudem reiche die Gesamtkapazität der Potsdamer Schulen derzeit nicht aus, um alle Anmeldungen zu berücksichtigen. Aus den Anmeldezahlen des Schulamtes geht aber auch hervor: Die vier Oberschulen haben 55 Prozent mehr Anmeldungen als im vergangenen Jahr und das neue Babelsberger Gymnasium hat mit nur sieben Anmeldungen einen Fehlstart hingelegt.

Das staatliche Schulamt sieht bei der Verteilung der Plätze Spielräume. Oberschulen und Gymnasien der Landeshauptstadt hätten mehr Platz als Anmeldungen, teilte Rosenau mit. Und auch die Steuben-Gesamtschule habe noch Kapazitäten. Jedoch wird das nicht reichen, um die 127 Anmeldungen, die an der Voltaire- sowie der Lenné-Gesamtschule zu viel sind, aufzufangen. In Brandenburg an der Havel, Sitz des Schulamtes, wird daher davon ausgegangen, dass sich das Bild noch deutlich verändert. Schüler aus dem Umland, die sich in Potsdam angemeldet haben, würden womöglich doch in ihrer Region zur Schule gehen. In den letzten Jahren kamen statistisch gesehen von 130 Schülern in den siebten Klassen 30 aus Potsdam-Mittelmark und der Region. „Die Zahl der nötigen Umorientierungen ist in Potsdam aber erheblich“, teilte Rosenau mit. Wenn der Bedarf es erfordere, „werden zusätzliche Klassen gebildet. Dies ist aber nur möglich, wenn die räumlichen Bedingungen es zulassen“. Bei den ohnehin übernachgefragten Schulen sei dies allerdings nicht der Fall. Mehr Anmeldungen als Plätze haben die Gesamtschulen Voltaire (229 Anmeldungen) und Lenné (211) sowie die Gymnasien Helmholtz (117) und Humboldt (114). Auch die Montessori-Oberschule ist mit 54 Anmeldungen mehr als ausgelastet.

Potsdam bildet im Schulamtsbezirk Brandenburg (Havel) beim Anwahlverhalten der Schüler und Eltern eine Ausnahme: Nur 13 Prozent der angemeldeten Schüler wollen an einer Oberschule lernen – das ist der geringste Wert im Vergleich der Anmeldezahlen von der Stadt Brandenburg (48 Prozent) sowie den Kreisen Havelland (24) und Potsdam-Mittelmark (32). Aber auch der Wunsch, ein Gymnasium zu besuchen, ist in Potsdam am wenigsten ausgeprägt. Nur 36 Prozent der Anmeldungen gab es in diesem Schuljahr für eines der fünf städtischen Gymnasien. In Brandenburg (Havel) sind es 52 Prozent, im Havelland 49 Prozent und in Potsdam-Mittelmark 60 Prozent.

In der städtischen Schulverwaltung geht man sogar von steigenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren aus. Daher werden bis spätestens 2016 drei neue weiterführende Schulen in Potsdam eröffnet: Eine im Schilfhof am Schlaatz, ein Gymnasium in der Haeckelstraße in Potsdam-West sowie eine Schule, deren Standort und Finanzierung noch geklärt werden, im Bornstedter Feld.

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12.03.2010

Austausch Finnische Gastschüler in Potsdam

POTSDAM / INNENSTADT - Das Beste, sagte Tuomas Lohi zum Erstaunen der deutschen Schüler am Ende seines fünftägigen Aufenthaltes in Potsdam, sei der billige Döner gewesen. „In Finnland zahlt man dafür fünf Euro.“ Doch das ist nicht der einzige Unterschied zu seiner Heimat, der dem 17-jährigen Gastschüler aufgefallen ist.

Seit vergangenem Donnerstag war Tuomas gemeinsam mit neun Mitschülern zu Besuch in Potsdam, darunter auch Halina Lehto, die sich in der Landeshauptstadt sehr wohl fühlte – und sich darüber freute, dass Schuhe und Kleidung in Deutschland offenbar ebenfalls günstiger sind als in Finnland.

Die 18-Jährige spricht seit ihrer Kindheit Deutsch, als sie klein war, lebte sie in Süddeutschland. Mitschüler Tuomas lernt die Sprache seit sieben Jahren in der Schule. Die Lernbedingungen in Finnland seien ganz andere, sagte er, und Halina pflichtete ihm bei: „Bei uns sind in jedem Kurs über 20 Leute, hier sind es meist weniger.“ Dafür verfüge in Finnland jeder Klassenraum über Computer und Beamer.

Die deutschen Gastgeber wunderten sich noch über anderes: die guten Ortskenntnisse ihrer Gäste. „Die finnischen Lehrerinnen kannten sich in Berlin teilweise besser aus als wir“, sagte Lena Kuhnke beeindruckt nach einem Ausflug in die Hauptstadt am Samstag.

Sie hat die Gelegenheit des finnischen Besuches auch dazu genutzt, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern. „Eins heißt auf finnisch ‚Yksi' und Zwei ‚Kaksi'!“ Im Herbst startet sie zum Gegenbesuch nach Helsinki. (Von Friederike Steemann)

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02.03.2010

Potsdamer Wirtschaftsjunioren kürten Sieger im bundesweiten Nachwuchs-Wettbewerb

POTSDAM / TELTOWER VORSTADT - Bis zur Entscheidung wirkten alle sehr gelassen. Einige der 43 aus ganz Deutschland angereisten Finalisten wippten zur Pop-Musik, die aus den Lautsprechern im Foyer des Verlagshauses der Märkischen Verlags- und Druckgesellschaft an der Friedrich-Engels-Straße schallte; andere knabberten cool an aus Cola-Flaschen ragenden Strohhalmen.

„Ganz okay“ sei das Programm bisher gewesen, das die Potsdamer Wirtschaftsjunioren für sie organisiert hatten, sagten die Neuntklässler Janina Prepeluh, Tobias Orth, Lea Löser und Thomas Prost, die sich an einem Stehtisch in der Nähe der kleinen Bühne postiert hatten. Sie waren am Freitag aus München, Trier, Ansbach und Stralsund angereist, um ihren jeweiligen lokalen Kreis der Wirtschaftsjunioren beim diesjährigen Finale von „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ in Potsdam zu vertreten.

Nach Besuchen des Gatower Luftwaffenmuseums und der Flughafenbaustelle in Schönefeld sollte an diesem Samstagabend endlich die entscheidende Frage geklärt werden: Wer hatte am besten abgeschnitten bei dem einstündigen Test, den die Kandidaten am Vormittag in der IHK Potsdam hatten absolvieren müssen? „Für mich hat sich die Reise vor allem gelohnt, wenn ich gewinne“, sagte die Münchnerin Janina, die gleichzeitig aber wenig Hoffnung hatte, während Thomas aus Stralsund sich mit „das war alles Können“ selbst Mut machte.

Als die ersten drei Namen fielen, war der des 14-Jährigen dann auch tatsächlich dabei – allerdings, ohne dass er einen Preis bekommen sollte. Die Veranstalter hatten sich den besonderen Spannungsbogen überlegt, erst die Schüler aufzurufen, die nicht zu den Siegern zählten. Thomas hatte zwar nicht gewonnen, seine Hand zitterte aber trotzdem vor Aufregung, als er später die Urkunde zeigte, die ihm Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) überreicht hatte – nicht ohne vorher lachend Schwächen zuzugeben: „Auch ich hätte nicht alle Fragen beantworten können“.

Olaf Mauga, Sprecher der Potsdamer Wirtschaftsjunioren, rief alle Teilnehmer mit Namen auf die Bühne, jeder bekam eine Medaille und Urkunde. „Geht damit hausieren“, riet er den Jugendlichen, schließlich zählten sie zu den „klügsten Schülern“ Deutschlands. Als die drei Sieger nacheinander auf die Bühne gerufen wurden, reagierten sie unterschiedlich auf die unverhoffte Aufmerksamkeit.

Nils Engel, dem der dritte Platz einen 100-Euro-Gutschein eines Elektronik-Fachmarktes einbrachte, wollte die Bühne am liebsten sofort wieder verlassen, stufte den Auftritt aber als „Erlebnis“ ein. Felix Faber, der als zweiter Sieger ein 200-Euro-Gutschein bekam, nahm den Trubel gelassen – und die erstplatzierte Justine Klotz musste sich eine Freudenträne aus dem Augenwinkel wischen.

Sie habe sich selbst „im Mittelfeld“ gesehen, sagte die 14-Jährige später, Mathematik interessiere sie mehr als Wirtschaft. Und ihre Eltern seien auch keine Wirtschaftswissenschaftler, wie vielfach vermutet: „Mein Vater ist Straßenbahnfahrer, meine Mutter arbeitet im Kindergarten“. (Von Eva-Maria Träger)

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25.02.2010

Eine von 50 000

15-Jährige nimmt als einzige Potsdamerin am Bundesfinale von „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ teil (25.02.10)

Eigentlich hatte sich Lisa Müller ihr kommendes Wochenende anders vorgestellt, entspannter. Doch kurzfristig nimmt die 15-Jährige jetzt am Wochenende als einzige Potsdamerin beim Bundesfinale von „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ teil. Die Meisterschaft organisieren die Wirtschaftsjunioren, der in Deutschland laut eigenen Angaben größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte. Das Finale des Wissenswettstreits steigt dieses Jahr erstmalig in Potsdam.

Dass Lisa Müller daran teilnehmen kann, liegt natürlich vor allem an ihrem Wissen über Wirtschaft, aber auch an zwei Zufällen. So nahm sie im vergangenen September an der traditionellen Ausbildungsmesse der Potsdamer Wirtschaftsjunioren teil, um mehr über ihren Wunschberuf Polizistin zu erfahren. Neben diesen Informationen erhielt die Voltaire-Schülerin an einem Messestand einen von deutschlandweit 50 000 Wettbewerbsbogen der Wirtschaftsjunioren. Die 50 Fragen auf dem Papier aus Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Allgemeinbildung beantwortete sie und schickte den Bogen zurück. Doch mit der Zeit vergaß die Teenagerin, dass sie teilgenommen hatte. Bis gestern. Denn noch bis Dienstag steckten die Potsdamer Wirtschaftsjunioren in einer Bredouille. Der eigentliche Potsdamer Gewinner – knapp hatte er Lisa Müller beim Fragebogentest überflügelt – ignorierte die Einladung der Wirtschaftsjunioren. Doch was wäre ein Bundesfinale in Potsdam ohne Potsdamer? Trotz der kurzen Vorbereitungszeit sagte Lisa Müller als Zweitplatzierte zu. Sie erwartet ein interessantes Wochenende. Insgesamt 45 Regionalsieger des Wettbewerbs treffen aufeinander. Neben dem Finale am Samstagvormittag steht der Besuch einer Bundeswehreinrichtung in Berlin an, ebenso wird die Flughafen- Großbaustelle in Schönefeld besichtigt. Das Programm endet am Sonntag mit einem Frühstück mit den Langen Kerls. „Ich bin aufgeregt“, sagt Lisa Müller. Und die Teilnahme kann sich lohnen. Als Hauptpreise winken Gutscheine für Elektronik- Märkte sowie ein mehrtägiges Wasser-„Event“, das von der Bundeswehr organisiert wird. Lisa Müller hat berechtigte Chancen auf einen der Preise, denn im Gegensatz zu anderen Jugendlichen in ihrem Alter weiß sie viel über Nachrichten und aktuelle Themen. „Viele sind mit ihren Freunden unterwegs, wenn die Nachrichten kommen“, nennt sie eine Erklärung für das Desinteresse. Zumindest aber ist sie ganz froh darüber, dass eine ihrer Lehrerinnen jede Woche mit den Schülern aktuelle Nachrichten diskutieren lässt. Ob das zusammen mit ihrem Wissen für den Sieg reicht, wird sich am Wochenende entscheiden. Henri Kramer

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18.02.2010

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

unsere „allerletzten“ Informationsangebote über unsere Schule wurden von Ihnen und Euch noch einmal genutzt, um Details zum Angebot zu erfahren und sich mit den formalen Aspekten der Übergangsverfahren 5, 7 und 11 vertraut zu machen.

Nun beginnt eine lange Zeit des Wartens, bis Sie und Ihr Rückmeldung erhaltet, ob die gewählte Wunschschule aufnehmen wird.

Ich danke an dieser Stelle all denjenigen, die sich für „Voltaire“ interessieren und uns das Feedback gegeben haben, dass wir eine überaus interessante und pädagogisch fortschrittliche Schule sind.

Das ist uns erneut Motivation, unser Konzept innovativ weiterzuentwickeln und  einer „Schule als Belehrungsanstalt“ entschieden den Rücken zu kehren!

Wählen Sie, liebe Eltern, für Ihr Kind die aus Ihrer Sicht bestmögliche Bildungseinrichtung!

Ich freue mich auf ein „Wiedersehen“!

Mit herzlichem Gruß,

Ortrud Meyhöfer

Schulleiterin

 

13.02.2010

VOLTAIRE mit Filmmuseum auf Tandem. Jury nominierte Potsdamer Einrichtungen für ein Modellprojekt

INNENSTADT Die VOLTAIRE-Gesamtschule und das Filmmuseum sind von einer Expertenjury in Essen ausgewählt worden, am Projekt „schule@museum“ teilzunehmen. Dabei wird bis zum Herbst 2011 jeweils ein „Tandem“ aus Schule und Museum pro Bundesland eine langfristige Kooperation entwickeln und erproben. Ziel des Projekts ist es, Schüler für die Institution Museum zu begeistern, sie an gesellschaftspolitische Themen heranzuführen und den Unterricht durch kulturelle Bildung zu bereichern. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des BDK-Fachverbands für Kunstpädagogik, des Bundesverbandes Museumspädagogik, der Bundeszentrale für politische Bildung, des Deutschen Museumsbundes und der Stiftung Mercator, die das Projekt mit 132 000 Euro fördert. „Schule@Museum“ gehört zu einer Reihe von Bildungsprojekten, durch die Mercator kulturelle Bildung im Unterricht verankern möchte. In Vorbereitung der neuen Dauerschau „100 Jahre Film in Babelsberg“, die am 3. November 2011 zum Jahr des Films ihre Tore öffnen soll, werden Kuratoren und Museumspädagogen des Filmmuseums gemeinsam mit Schülern und Lehrern der VOLTAIRE-Gesamtschule an der Entwicklung der Schau arbeiten. Die Schüler sollen mit dem Medium Film und seiner Wirkung konfrontiert werden und darlegen, wie sie in einem Museum angesprochen werden möchten. Ihr Konzept kann dann in eine Führung für Schüler, in Beiträge oder Spiele fürs Handy münden – oder als unterhaltsamer Kommentar die Ausstellung bereichern. So soll gleichaltrigen Besuchern eine Orientierung gegeben werden und den Teilnehmern eine lebendige Auseinandersetzung mit den Filmberufen, der Filmherstellung und der Geschichte der Babelsberger Studios möglich werden. MAZ

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12.02.2010

Neun Potsdamer Schulen an Benefizaktion zugunsten der Kinder in Haiti beteiligt / Viel Beifall bei Konzert im Nikolaisaal

Fünf Gymnasien und zwei Gesamtschulen sandten am Mittwochabend Solisten und Ensembles zu einem Konzert in den Nikolaisaal, dessen Erlös den Kindern in Haiti zugute kommt.

Von Matthias Müller

INNENSTADT Liebeslieder von Brahms, eine Beethoven-Sonate, aber auch Klavier-Improvisationen im Stile des legendären „Köln Concert“ von Keith Jarrett oder ein Solo am Schlagzeug, das wohl niemanden im Saal mehr stillsitzen ließ – es war ein abwechslungsreicher Abend, der am Mittwoch im Nikolaisaal geboten wurde. Das Besondere: Potsdamer Schüler hatten die Idee zu diesem Konzert, Potsdamer Schüler organisierten es, und Potsdamer Schüler standen als Akteure auf der Bühne.

Das verheerende Erdbeben in Haiti, das Leid der Überlebenden und der Wunsch, helfen zu wollen, hatten den Schülersprecher des Einstein-Gymnasiums, Paul Böttcher, und seine Amtskolleginnen vom Humboldt-Gymnasium, Hannah Beetz und Hanna Remde, auf die Idee für dieses Konzert gebracht. Den Erlös erhält die „Kindernothilfe“ für ihre Arbeit in Haiti. 4100 Euro kamen bislang zusammen, so Böttcher gestern, Tendenz steigend, da einige zugesagte Spenden von Sponsoren in der Summe noch unberücksichtigt sind.
Als Schirmherrn für das Konzert hatten die Jugendlichen Ministerpräsident Matthias Platzeck gewinnen können, der ihnen zu ihrer großen Freunde auch bei den Veranstaltungskosten unter die Arme griff. Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp, der stellvertretend für Platzeck gekommen war, lobte das soziale Engagement und das organisatorische Durchhaltevermögen der Jugendlichen, und Potsdams Schulfachbereichsleiterin Josefine Ewers sagt angesichts der vielen Akteure auf der Bühne, Potsdam könne stolz auf seine Jugendlichen sein. Unter Jubel und Beifall sagte sie, Oberbürgermeister Jann Jakobs werde 500 Euro zur Benefizaktion beisteuern.

Musikalisch wurde der Abend zu einer beeindruckenden Leistungsschau. Beispiele aus der Jazz-, Rock- und Popgeschichte dominierten das unterhaltsame Programm. Akteure waren unter anderem die Band des Humboldt-Gymnasiums, die Helmholtz-Bigband oder das „Tonwerk“ des Einstein-Gymnasiums; Ferdinand Becker von der VOLTAIRE-Gesamtschule versetzte das Publikum mit einer virtuosen Improvisation am Schlagzeug in Erstaunen. Vom Leibniz-Gymnasium interpretierten Maximilian Sterr und Sebastian Hanke als klassisches Gitarrenduo Eric Claptons „Tears in Heaven“, und Stefan Schneider – ebenfalls „Leibniz“ – überzeugte mit einer gekonnten Interpretation des ersten Satzes aus Beethovens „Sturmsonate“. Klassisch ging es auch beim Chors des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder zu, der fünf Beispiele aus dem Liebeslieder-Walzer für Klavier zu vier Händen und vierstimmigen Gemischten Chor von Johannes Brahms zu Gehör brachte.

Kurz vor der Pause dann stellte Horst Krapohl die Arbeit der „Kindernothilfe“ vor, einem christlichen Hilfswerk, das Projekte in aller Welt unterstützt. Besonders prekär gestalte sich die Lage derzeit in Haiti, wo nach dem Beben fünf der sechs Projekte, darunter Kinderzentren und Schulen, schwer beschädigt sind. Neben der medizinischen und der Versorgung mit Lebensmitteln gehe es im Augenblick vorrangig um den Schutz der Jüngsten vor gewalttätigen Übergriffen sowie um die psychologische Betreuung von traumatisierten und Waisenkindern, sagte Krapohl. So informativ sein Vortrag über die Arbeit in Haiti, dem wohl ärmsten Land der westlichen Hemisphäre, war – im Kontext mit der großen Dichte des Programms zuvor geriet der erste Teil des Konzertes mit 90 Minuten ein Stück zu lang.

Ungeachtet dessen riss die gute Stimmung auch in der zweiten Hälfte nicht ab. Zu den Höhepunkten hier zählte der Auftritt von Karla Stolle (VOLTAIRE), die mit ihrer Familie das Feder-Thema aus dem Film „Forrest Gump“ spielte. Die Gruppe „Jazzillusioniert“ (Helmholtz) begeisterte mit dem Duke-Ellington-Klassikers „In a Sentimental Mood“ für Tenorsaxophon, Piano, Schlagzeug und E- Bass. Und Richard Oeckel (Einstein) brillierte – gleichsam das Finale des Abends – am Flügel mit Titeln von Jarrett und Silver.

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17.01.2010

"Tag der offenen Tür"

Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

herzlichen Dank für Ihren und Euren Besuch zum "Tag der offenen Tür" bei Voltaire.
Das Interesse für das pädagogische Konzept und die Philosophie der Schule war umwerfend und die Atmosphäre – so bestätigten uns die Besucher – war sehr, sehr angenehm.
Potsdamer Eltern sind "hellwach", wenn es um die "richtige " Schulwahl für ihre Sprösslinge geht, das bestätigten unser Lehrerteam und unsere Schülerinnen und Schüler, die sehr kompetent und gerne Auskünfte über das schulische Angebot gaben.
 
Von besonderem Interesse war unsere Offerte, das Abitur sowohl nach 12 als auch nach 13 Jahren ablegen zu können. Da wir die einzige Schule im Land Brandenburg sind, die "alles unter einem Dach" anbietet, war die Nachfrage entsprechend groß.
Das Konzept für unsere "Leistungs- und Begabungsklassen" fand enormen Zuspruch, ebenso die breit gefächerte Angebotspalette unserer gymnasialen Oberstufe.
 
Das "Voltaire-Café" erwies sich erneut als gemütlicher Kommunikationspunkt. Ich danke an dieser Stelle für die Unterstützung durch das nh-voltaire, die Riesentorte war ein Genuss!
Die Unterstützung durch unseren Förderverein war – wie immer – dankenswert.
 
Es war für alle Beteiligten ein fröhlicher und sehr informativer Nachmittag.
 
Ortrud Meyhöfer
Schulleiterin
 
Weitere Bilder finden Sie hier!

 

13.01.2010

Voltaire-Gesamtschüler wurden zu Regisseuren, Autoren, Fotografen

Für den Medien- und Kommunikationskurs (Muk) des 13. Jahrgangs der Voltaire-Gesamtschule hieß es nach den Weihnachtsferien: Gesellenstücke abgeben – ein eigenes Medienprodukt. Manche Schüler hatten sich in Gruppen zusammengefunden, andere waren bei der Arbeit seit Beginn des Schuljahres lieber allein geblieben.

Julia, Bettina und Silke, alle 18 Jahre alt, drehten unter dem Namen „BeJuSi-Productions“ ihren eigenen Spielfilm. Da ihre großen Geschwister zuvor auch im Muk-Kurs gewesen waren, bekamen Bettina und Julia schon in der Sekundarstufe 1 mit, wie diese ihre Medien erstellten. In der 11. Klasse dann entschieden sich beide ebenfalls für Muk. „Ich fand das einfach faszinierend, sowas mal selbst zu produzieren“, sagt Julia. „Träumerei – Now I can see the light“ heißt der fertige Film, der zunächst nur in einer Vorstellung für Mitwirkende, Freunde und Familie zu sehen sein wird.

Helene (19) produzierte einen Dokumentarfilm über den Aufbau einer Sauna in Potsdam. Sie begleitete 30 Helfer über zwei Wochen Bauzeit. Ihr Film trägt schlicht den Titel „Projekt: Sauna“.

Robin und Steffen (20) arbeiteten an einem ungewöhnlichen Fotoprojekt, für das sie noch keinen Titel haben. Zu jedem ihrer Fotos gibt es Töne, die einen Gegensatz zum Bild bilden. Die beiden fotografierten unter anderem einen Kinderspielplatz, zu dem in der Ausstellung ein Autobahngeräusch zu hören sein wird. Die zehn bis zwölf Fotos werden am Tag der offenen Tür ausgestellt.

Ich selber schrieb ein Buch über eine befreundete Band: „Fugalo“. Es heißt „Was Backstage so läuft“ und enthält neben der Bandgeschichte auch Porträts über die Musiker, Songtexterklärungen und viele Fotos.

Die Arbeit am Buch hat mir zwar Spaß gemacht, kostete aber auch viele Nerven, da versprochene Texte mit weiteren Informationen oft nicht pünktlich bei mir landeten und auch die Technik nicht immer so wollte wie ich.

Nach den vier Monaten Arbeit an „Was Backstage so läuft“ ist es ein tolles Gefühl, das gebundene Buch endlich in der Hand halten zu können. Denn gedruckt wirkt es nochmal viel besser als nur virtuell auf dem PC.

(Von Friederike Steemann)

Link zum Presseartikel

 

19.12.2009

Junge Börsenkenner

Voltaireschüler siegen bei Planspiel

POTSDAM / INNENSTADT - Spiel, Satz und Sieg: Das Team „Lehman Brothers“ von der Voltaire-Gesamtschule hat beim „Planspiel Börse“, der von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) mit ausgetragenen Wirtschaftssimulation, in der Region Potsdam den Gesamtsieg errungen. Tom Fischer, Ansgar Engels und Edith Christin Hauch konnten ihr Depot innerhalb von zehn Wochen um 6,49 Prozent steigern. Für ihren Erfolg bekamen die Teammitglieder gestern von Petra Hörnlein, der Filialchefin der MBS am Luisenplatz, je eine echte historische Aktie überreicht.

Den vollständigen Zeitungsartikel finden Sie hier.

 

09.12.2009

"Voltaire musiziert(e) ..."

... am 03.12.2009.Zum sechsten Mal in Folge rief die Voltaireschule zum „Voltaire musiziert-Abend“ auf.

50 Schülerinnen und Schüler folgten dieser Einladung und präsentierten mit großem Engagement ihr musikalisches Können. Die musikalische Vielfalt hätte nicht größer sein können. Von Jahrgang 5 bis 13, von Einzeldarbietung bis Quintett, von Instrumentalisten und Sängern, von leisen Flötentönen über Klarinetten bis zur schallenden Trompete, von Akkordeon über irische Harfe bis zur E-Gitarre, vom brillanten romantischen Klavier bis zum „groovenden Schlagzeug“ war alles dabei. Die zahlreichen Gäste erlebten einen überaus kurzweiligen Abend, dessen mehr als zweistündige Dauer man gar nicht bemerkte. Den passenden Rahmen gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7L, die neben der Moderation vor allem mit einem reichhaltigen kulinarischen Angebot für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Nach der Veranstaltung waren alle Zuschauer angehalten, ihren Favoriten des Abends zu bestimmen. Das dürfte sicherlich nicht leicht gewesen sein, denn wer kann schon ernsthaft das entzückende Auftreten einer Fünftklässlerin mit den lang geschulten Klangzaubereien eines fast doppelt so alten Pianisten oder die Klanggewalt einer Rockband mit der anmutigen Eleganz zweier Bauchtänzerinnen vergleichen? Am Ende wurde die Rockband „Without Lenny“ zum Publikumsliebling gewählt, dicht gefolgt vom faszinierenden Drummer Ferdinand aus der 7. Klasse und den Trompeten-Gitarren-Improvisationen von Max, Benny und Christian aus der 10c. Wie auch immer sich der einzelne entschieden hatte: Die Qual der Wahl spricht für den musikalischen Reichtum, den die Schülerinnen und Schüler der Voltaireschule zu bieten haben.

Benny Schurig und Susanne Lepke, Fachbereich Musik

30.09.2009

Ausbildungstag am 26.09.09 in Potsdam

Die Wirtschaftsjunioren Potsdam e.V. luden Schülerinnen und Schüler aller Schulen ein, sich in 55 verschiedenen Unternehmen über Berufsmöglichkeiten zu erkundigen.
Die Veranstaltung war für die Voltaireschülerinnen und -schüler der Jahrgänge 8 bis 13 ein „voller Erfolg“:
Die Voltaireschule konnte an diesem „10. Ausbildungstag der Wirtschaftsjunioren“ mit den meisten Teilnehmern aufwarten und erhielt dafür einen Technikgutschein im Wert von 500 Euro.
Weiterhin gewann Linda Müller aus der 9b als Hauptpreis einen Laptop, und zwei Abiturienten erhielten Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro.

Die drei besten Praktikumshefter der Stadt Potsdam wurden ebenfalls gekürt. Hier waren Saskia Herre und Tom Fischer aus der 9a erfolgreich auf den Plätzen 1 und 2.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Ein herzlicher Dank geht an die Lehrerin A. Lück, die diesen Ausbildungstag hervorragend vorbereitet hat und so erfolgreich werden ließ.

13.09.2009

Klein und Groß wetzen los

Fünftes Potsdamer Lauffest / Mindestens 20 500 Euro Erlös kommen der Stiftung Altenhilfe zu Gute

POTSDAM / POTSDAM-WEST - 20 500 Euro galt es gestern im Stadtion Luftschiffhafen zusammen zu laufen. So viel hatten die Sponsoren des fünften Potsdamer Lauffestes vorab zur Verfügung gestellt. Jede erlaufene Runde wurde als ein Euro gewertet. Am Ende, um 20 Uhr, kamen mindestens 29 600 Runden zusammen, damit war der finanzielle Rahmen mehr als ausgeschöpft. Die Erlöse aus Eintritt, Tagesspenden und dem Verkauf von Kuchen, Suppe und Würsten wird noch ermittelt und am Montag bekannt gegeben. Die Schirmherrschaft des Lauffestes übernahm die ehemalige Leichtathletin Ulrike Bruns. Neben dem Hauptsponsor Filmpark Babelsberg unterstützten über 30 Geldgeber das Fest. (Von Stephan Drehmann)

Auch die Schüler/innen und Lehrer/innen unserer Schule beteiligten sich am Lauffest. Insgesamt wurden durch unsere Schule 6836 Runden gelaufen. Hier einige Bildeindrücke!

 

 

10.09.2009

Neuer Kooperationsvertrag "Voltaire - ALBA-BERLIN"

Seit diesem Schuljahr hat die Voltaireschule einen neuen Partner:
Unter dem Motto "Ganz großer Sport in Brandenburg" unterstützt ALBA-BERLIN in Kooperation mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse die Schule darin, eine wöchentliche Basketball-AG aufzubauen.
Somit ist die Schule offizieller Partner von ALBA BERLIN!
Unterstützung erhält die Schule durch Jugendtrainer, die das Projekt begleiten.

AG-Leiter ist Andreas Balcke.

Die Schulleitung wünscht viel Spaß und Erfolg!!

 

10.09.2009

29 x so schnell - Sporttag des 7. Jahrgangs

Die Erwärmung am frühen Morgen des 2. September übernahmen die Sportlehrerin Frau Pries und der Sportlehrer Herr Hoffmann am eigenen Leib, indem sie selbstlos Matten, Hocker und weitere „Hürden“ auf den Sportplatz schleppten.
Somit wurden die fünf 7. Klassen und deren sportlich gekleidete Klassenlehrer/innen an einer perfekt vorbereiteten Sportstätte begrüßt und konnten sofort in die Staffelwettbewerbe starten. Kaum am Ziel, folgte ein sportlich-kreativer Klassenweitsprung, der für die Jungen unmittelbar im Fußballtor, für die Mädchen an einer Strohpuppe und deren zwei Felder mündete. Den sportlichen Abschluss bildete ein atem(be)raubender 29 x 200 m-Staffellauf, der selbst auf einer Leichtathletik-WM in Berlin nicht hätte spannender verlaufen können.
Belohnt wurden am Ende alle Sportlerinnen und Sportler mit einer ungesund-wohlschmeckenden Grillwurst, für deren Genuss man sich teilweise mit imposanter Wartekondition anstellte.
Übrigens hat sich die 7L am meisten über den Ausgang des Sporttages gefreut.
Dankeschön, liebe Sportlehrer/in, Grillmeister/in und im Hintergrund Agierende!


Susanne Lepke

 

10.09.2009

Wir begrüßen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5

Bilder: K.D. Jänicke

 

04.09.2009

Wir begrüßen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 7