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Loudoun International Youth Leadership Summit 2017

Die mittlerweile 6. Jugendkonferenz fand vom 25. März bis zum 8. April 2017 statt. Das diesjährige Motto lautete: Reconcile the Past – Shape the future.

Unsere Gastgeber, die John Champe High School in Loudoun County, Virginia, in der Nähe von Washington D.C., beteiligte sich zum ersten Mal am Summit, daher nahm sie nur zwei Delegationen aus Schottland und Deutschland auf. Insgesamt waren sechs High Schools aus dem Loudoun County involviert.

Diese beherbergten Delegationen aus insgesamt 21 Ländern, 25 Delegationen insgesamt: Mexico, Chile, Südafrika, Australien, Libanon, Polen, Österreich, Finnland, Frankreich, Schottland, Südkorea, Deutschland, Tansania, Japan, Spanien, China, Estland, Italien, Norwegen, Niederlande, Rumänien, Singapur und aus den USA.

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Die Konferenz begann mit Field Trips – Ausflügen zu den imposanten Denkmälern und Bauwerken in Washinton D.C. – und der Eröffnungsfeier in der Dominion High School. Der Einzug der Delegationen in das gefüllte Auditorium mit Fahnen war sehr eindrucksvoll.

Mit kämpferischen Reden der Freedom Rider-Aktivistin Joan Trumpauer Mullholland und des Lost Boys Deng Chol aus dem Sudan wurde die Jugend aufgefordert, Ungerechtigkeit auf der ganzen Welt zu bekämpfen.

In Debatten und Informationsveranstaltungen zu Migration und Einwanderung, Überwindung von Unterschieden, Umweltschutz und zum Recht auf Bildung tauschten die Delegierten ihre Erfahrungen aus. Jede Delegation entwickelte einen Action Plan, um Probleme in der eigenen Umgebung zu bekämpfen.

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Unser Action Plan richtet sich gegen die enorme Menge an Papier, das in der Schule täglich verbraucht wird und möchte durch den verstärkten Einsatz digitaler Medien dagegen vorgehen.

Während unseres Aufenthaltes waren wir meistens mit den bekannten gelben Schulbussen unterwegs und lernten das Leben an amerikanischen Highschools mit ihrer Größe, enormen Schülerzahlen und Freizeitaktivitäten kennen. Wir erlebten sogar einen Tornadoalarm mit.

Neben allen politischen Aktivitäten ist an derartigen Konferenzen besonders das Entstehen von Freundschaften und engen Beziehungen zu Schulen, Jugendlichen und Lehrern aus anderen Ländern hervorzuheben.

Innerhalb von zwei Wochen entstanden enge Freundschaften, und die nächsten Besuche sind bereits geplant.

Meike Beyer (FBL Englisch)

Ein Tag im Mai in Schnee und Eis

Am 04. Mai 2017 war es in Potsdam kalt und regnerisch. Schnee und Eis waren glücklicherweise nicht mehr auf den Straßen zu finden, als sich die Klasse 7L vor dem Bildungsforum der Stadt Potsdam einfand, um für etwa drei Stunden in der Wissenschaftsetage (WIS) an der Schülerakademie teilzunehmen. Das Thema der Veranstaltung war "Klimaforschung in der Arktis – eiskalt, schneeweiß und bärenstark."

Bei dieser Schülerakademie wurden die SchülerInnen zunächst von Klimaforschern begrüßt und erhielten einen Impulsvortrag über deren Arbeit. Dabei konnten die SchülerInnen schon mit einem sehr umfangreichen Wissen über Permafrostböden, das Wetter, die Lage der Arktis, Treibhausgase, den Grund für Eiszeiten und die Folgen der Klimaerwärmung glänzen.

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Nach dem Einstieg in den Forschungstag teilte sich die Klasse in kleinere Gruppen und befasste sich mit Hilfe von DoktorandInnen des Alfred Wegener Instituts (AWI) und des Geoforschungszentrums Potsdam (GfZ) mit den täglichen Arbeiten und Problemen von Klimaforschern, wie zum Beispiel mit der Vorbereitung auf die Kälte, dem Nehmen und Analysieren von Wasserproben oder mit verschiedenen Möglichkeiten von Temperaturmessungen.

Abschließend kamen alle SchülerInnen, die von einem Fernsehteam des rbb (Sendung: Wissenszeit – Kinder stellen Fragen) begleitet wurden, zu einem abschließenden Gespräch zusammen, bei dem die Veranstaltung als überaus positiv beurteilt wurde.

G. Schwedt (FB Geografie)