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Malaika – Der größte Laufschuh bewegt sich in Klasse 5L

 

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Traditionell wird unser sportliches Schuljahr auf der Tartanbahn beendet, wenn es heißt, mit schnellem Schuh und großem Herzen in das kenianische Kinderdorf „Malaika“ zu laufen.

Am Mittwoch, dem 5. Juli 2017 war es wieder soweit: Der 7. Jahrgang angeführt von der Jahrgangsleiterin Frau Woitalla startete seine Afrika-Projektwoche mit der Organisation und Durchführung unseres Spendenlaufes für die Waisenkinder von Malaika.

Auch in diesem Jahr fand die eigentliche Arbeit im Vorfeld statt. Die Schülerinnen und Schüler entwarfen nicht nur die Gewinnershirts mit viel Liebe zum Detail, sondern bewarben die Veranstaltung auch über alle Kanäle der modernen Schulwerbung. Dass sie dann auch selbst mit großem Einsatz auf unserer Tartanbahn unterwegs waren, versteht sich von selbst. Und nachdem die Laufschuhe noch nicht einmal abgekühlt waren, sicherten sie schon wieder die folgenden Läufe der Jahrgänge 8–12 als Wettkampfrichter ab. Dafür sagen wir vom FB Sport erst einmal DANKESCHÖN.

Die Giganten in Laufschuhen waren in diesem Jahr in Jahrgang 5 zu Hause. Charlotte Prager und Victor Eger liefen sich in die verblüfften Herzen der Zuschauer mit unfassbaren 56 Runden, und das sind 14 Kilometer bei wirklich afrikanischen Temperaturen. Das war mehr als ein sportlicher Paukenschlag. Aber auch Bruno Weber aus der 7L trieb seine Laufschuhe auf einem anderen Stern um den Platz mit ebenfalls 56 Runden. Und dass unsere Wunderläufer gemeinsam mit Louisa Mard sowie Lisann Hainke 5L (51 Runden) sich nach schweißtreibender Leistung über die begehrten Shirts freuen konnten, war mehr als verdient.

Den sportlichen Schlusspunkt auf dem Weg nach Malaika setzten unsere GOSTis. Das Klischee, dass sich der „gesetzte Schüler der GOST“ nur noch gern bewegt, wenn es um Noten geht, pulverisierten Lukas Sobota (der Modellathlet mit dem unfassbar schönen Laufstil), Anniken Tefs, Moritz Balcke, Nicholas Tönse, Milan Hurlin, Konstantin Pohl und Björn Lange. Bei jetzt schon saharaähnlichen Temperaturen liefen sie zehn Kilometer, also 40 Runden.

Danach konnten sich die freundlichen Damen und Herren unseres Fördervereins an ihrem wieder liebevoll gestalteten Erfrischungsstand vor Kundschaft kaum noch retten. Auch dafür wie immer ein großes Dankeschön.

Was bleibt für das nächste Jahr?

Unsere 8er und 9er hatten noch zu oft den Laufschuh mit dem Wanderschuh verwechselt. Da sind wir dran. Aber ansonsten soll es auch im nächsten Jahr bei Voltaire wieder heißen: Die letzte Tartanspur 2018 verläuft durch das kenianische Aidswaisen-Dorf Malaika.

P.S.: Wir wollen natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass der Spendenbetrag 2017 mittlerweile schon im vierstelligen Bereich gelandet ist.

Wir bedanken uns bei allen Spendern mit dem großen Herzen und wissen, dass die Spenden traditionell bis zum letzten Schultag weiter fließen. Die finale Summe wird dann selbstverständlich veröffentlicht.

Ein Teil der Spendensumme fließt in diesem Jahr auf Wunsch der Eltern und Schüler nicht nur in die Anschaffung von Kleingeräten in den FB Sport sondern auch in die Finanzierung der Bänke in den Lichthöfen unseres Schulhauses.

Andreas Balcke

22. Brandenburger Informatikwettbewerb

Am Freitag und Samstag, dem 23. und 24.03.2017, fand am Hasso-Plattner-Institut und am Informatikinstitut der Universität Potsdam der 22. Brandenburger Informatikwettbewerb statt.

24 Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg wurden nach Potsdam eingeladen, um einzeln und gemeinsam ihr informatisches Fachwissen unter Beweis zu stellen. Von unserer Schule wurden drei Schüler aus dem 12 Jahrgang entsandt: Jonas Köhler, Lieven Hey und Robert Linde.

K1Am ersten Tag des Wettbewerbs wurden kleine Programmieraufgaben in verschiedenen Teams bearbeitet. Am zweiten Wettbewerbstag waren drei Aufgabenteile zu bearbeiten. Im ersten Teil wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Einzelgespräch zu ihren allgemeinen Kenntnissen der Informatik sowie zu informatischen Problemstellungen und Denkweisen befragt. Im zweiten Teil bearbeiteten wir in Gruppen von drei bis vier Personen vier Aufgaben, in denen es darauf ankam, Informatikmethoden anzuwenden und effektiv im Team zusammenzuarbeiten. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Die Fachleute der aus Informatiklehrerinnen und -lehrern sowie Mitarbeitern des Informatikinstituts der Universität Potsdam bestehenden Jury beobachteten die Diskussionen und Lösungsstrategien der TeilnehmerInnen und bewerteten die Einzel- und Gruppenleistungen.

Die Schüler der Voltaireschule bedanken sich für einen gut organisierten Informatikwettstreit, bei dem nicht nur der Wettkampf, sondern auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Robert Linde (Jg. 12)