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Balladenwettstreit im Waisenhaus

Balladenkonige 2013 Small

Der Handschuh SmallDer Liebesbrief Small

Fusboden Small

Rattenfanger SmallZauberlehrling Small
Wie im jeden Jahr fand sich der 7.Jahrgang am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien zusammen, um den „Balladenkönig oder die Balladenkönigin 2013“ zu ermitteln.

Neu war die Kulisse für diesen traditionellen schulischen Wettbewerb: Das benachbarte „Militärwaisenhaus“ stellte uns freundlicher Weise einen Saal zur Verfügung. Nun passten Raum und Anliegen wunderbar zusammen!

21 verschiedene Balladen wurden rezitiert oder szenisch dargestellt oder verfilmt oder gar selbst gedichtet. Ca. 240 Ohren lauschten den sprachebetonten und gestenreichen Balladenvorträgen, darunter hellhörige Ohren der Jury, die aus vier Schüler/innen des 8.Jahrgangs bestand. Auch alle Deutsch- und viele Klassenlehrer/innen lauschten aufmerksam und stolz den Darbietungen. Und die große Fangemeinde der Mitschüler/innen konnte es sich mit eigens dafür mitgebrachter Kissen und Decken auf dem Fußboden bequem machen.

Überzeugen konnte die Jury am Ende

- „Der Zauberlehrling“- rezitiert von Judith Feldmann (7L)
- die „Silvesternacht“ – vorgetragen von Leon Maut (7L)
- und der „Advent“ von Loriot - dargeboten von Anastasia Becker (7b)

Diese drei Schüler/innen durften sich über eine Urkunde und einen Buchpreis freuen.
Der abschließende Dank für die alternative Raumbeschaffung geht an die Jahrgangsleiterin Frau Ullrich, an das Juryoberhaupt Frau Woitalla, an die Preisorganisatorin Frau Lange und an die Moderationsbeauftragte Frau Lepke nebst aller Moderationsschüler/innen aus der Kl.7L.

S. Lepke

Weimar-Fahrt 13. Klasse

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Vor den Weihnachtsferien, die für uns auch gleichzeitig das Ende des Halbjahres markierten, führten wir eine Kursfahrt nach Weimar durch. Welcher Fachbereich diese organisierte – das ist sicher nicht schwer zu erraten …
Da wir nur einen und zwei halbe Tage zur Verfügung hatten, war unser Zeitplan mit vielen Events sehr voll. 
Nachdem wir am Mittwoch ankamen, haben wir uns zuerst bei Fritz Mitte - dem berühmtesten Studenten-Imbiss der Stadt gestärkt. Dann stand ein Spaziergang durch den Park an der Ilm auf dem Programm. Im Park sahen wir uns das Gartenhaus von Goethe an und bekamen einen Eindruck von der Inspiration, die auch Goethe erfahren hatte. Danach gingen wir zur Anna Amalia Bibliothek. Obwohl einer aus der Gruppe in der Bibliothek einschlief – war die Führung durch die Bibliothek trotzdem sehr interessant, was nicht zuletzt an unserem tollen Guide lag. Wir erfuhren, dass die Bibliothek vor wenigen Jahren abbrannte und dass vieles schon wieder rekonstruiert und restauriert wurde. Anschließen warfen wir noch einen Blick in die sehr viel neuere Uni-Bibliothek (sie beinhaltet Millionen von Werken, die auch in vielen unterirdischen Archiven lagern). 
Abends sahen wir im Lichthaus-Kino den von uns kontrovers diskutierten Film Inside Llewlin Davis von den Coen-Brüdern. Das Kino selbst ist ein altes Straßenbahn-Depot und in den vorderen beiden Reihen standen alte Sessel und Sofas. 
Am nächsten Tag starteten wir mit dem Goethemuseum, dann folgten das Schillerhaus und danach das Goethehaus. Trotz des vollen Programms fanden wir, dass es gut war, diese Orte einmal gesehen zu haben. Das Goethehaus war sehr beeindruckend – nicht nur wegen seines berühmten Bewohners - die Dielen knackten sehr stark!! 
Die wichtigsten Stationen für einen Deutschkurses hatten wir also hinter uns gebracht, jedoch war noch eine übrig - der Historische Friedhof, wo sowohl Goethe als auch Schiller in der Fürstengruft begraben liegen. Dort erzählte uns Frau Grobler, dass man sich bei den Überresten von Schiller jedoch nicht sicher sei, ob er es wirklich ist (es gäbe den Nachweis von drei verschiedenen DNA-Profilen). Aber egal – wir ehrten den sogenannten „Schiller“ noch mit seiner „Ode an die Freude“. 
Im Anschluss sahen wir uns noch die Vorhalle des Nationaltheaters an und lauschten dem kurzen Vortrag einer Mitschülerin über das Theater und das Theaterspielen zur Goethe-Zeit. Dann gab es noch die Option, mit unseren Lehrern die Herder-Kirche zu besuchen. Allerdings war ich der einzige, der sich dazu entschloss. Die Kirche ist ein imposantes Bauwerk und hat einen beeindruckenden Lucas-Cranach-Altar. Etwas schade war, dass in der Kirche gerade gebaut wurde, aber umso schöner, dass wir noch kurz dem Ende einer musikalischen Probe beiwohnen durften. 
Die Fahrt endete am nächsten Tag, als wir nach dem Frühstück unsere Halbjahreszeugnisse in unserem Hostel bekamen. Das war mal eine andere Zeugnisausgabe!
Rückblickend kann ich sagen, dass mir diese Kursfahrt sehr viel Spaß gemacht hat und ich denke, ich kann hier für alle SchülerInnen sprechen. Wir haben viel gelernt, nicht nur über Schiller und Goethe, sondern auch über unseren Kurs und alle, die dabei waren. 
 
Fabian Garz