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Fachbereich Informatik

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v. l. n. r. Reiner Kassulke (FBL), Janina Jenke, Olaf Beyer

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„Warum sollte ich das Fach Informatik belegen?“

Spiegel-Online: IT-Branche sucht 20.000 Fachkräfte
Die deutsche IT-Branche sucht dringend Spezialisten. Einer Studie zufolge haben die Informations- und Kommunikationsunternehmen in Deutschland 20.000 Stellen frei – doch sie finden keine Bewerber.

O-Ton SIGMAR GLEISER (Bundesanstalt für Arbeit): „Wir haben Hochschulabsolventen im Fach Informatik in der Größenordnung von etwa 6.000, und wir haben ein Angebot der Wirtschaft in der Größenordnung von etwa 20.000.“

O-Ton HANS-ERICH VONDERHEID (Talkline):
„Wir suchen speziell im Bereich EDV im Moment in Kontinenten wie Afrika, Asien und sogar Australien – dort schalten wir beispielsweise Anzeigen, eigene Anzeigen in der ‚Indian Morning‘, wir schalten Anzeigen in ‚Sydney Morning‘, also in ganz exotischen Anzeigen, weil wir einfach in Deutschland den Bedarf nicht mehr decken können.“

O-Ton GABRIELA ZIMMERMANN (Condat Informationssysteme):
„Wir suchen seit einem Jahr händeringend, also händeringend heißt, dass wir die Stellen, die wir offen haben, nicht mit qualifiziertem Personal besetzen können. Das heißt, wir haben fünf Millionen Arbeitslose in Deutschland, aber keine Leute, die diese Stelle ausfüllen können.“
Autorin des Berichts: Edith Heitkämper. – Quelle: daserste.ndr.de/panorama/archiv/1998/erste7022.html

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„In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.“ Edsger W. Dijkstra

Die Wissensgesellschaft ist auf die vielfältige Anwendung von Informatiksystemen angewiesen. Mit dem Begriff Informatiksystem werden dabei Zusammenstellungen von Hardware, Software und Netzwerken zur Lösung eines Anwendungsproblems bezeichnet.

Rahmenbedingungen

Unsere Schule verfügt über sechs moderne Computerräume mit jeweils 15 Schülerarbeitsplätzen, davon werden zwei Räume für den Informatikunterricht genutzt. Alle PCs sind über ein Netzwerk miteinander verknüpft und können über eine Standleitung das Internet nutzen.

Ab der Jahrgangsstufe 11 können die Schülerinnen und Schüler das Fach als Kurs auf grundlegendem (2 Unterrichtsstunden) oder erhöhtem (4 Unterrichtsstunden) Anforderungsniveau belegen.

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Zusammenwirken der Kompetenzen

Unterrichtsziele und Kompetenzen

Oberstes Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, gegenwärtige und zukünftige Aufgaben kompetent zu bewältigen. Die Schule ist demzufolge sowohl Lebens- als auch Erfahrungsraum. Neben der Entwicklung fachlicher Kompetenzen ist die Entwicklung von Sozial-, Methoden-  und Personalkompetenz von hoher Bedeutung.

 

Fachbezogene Kompetenzen

Die fachbezogenen Kompetenzen orientieren sich an den allgemein anerkannten Leitlinien der Fachdidaktik:

  • Interaktion mit Informatiksystemen
  • Wirkprinzipien von Informatiksystemen
  • Informatische Modellierung
  • Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen, Individuum und Gesellschaft.

Diese Kompetenzen repräsentieren zentrale Bereiche des Faches und entsprechen inhaltlich den „Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Informatik“.
Neben den Kompetenzen, die sich eher auf den Erwerb und die Anwendung von Inhalten beziehen (Informatiksysteme verstehen; mit Information umgehen; Wechselwirkung zwischen Informatiksystemen, Mensch und Gesellschaft beurteilen), gibt es Kompetenzen, die verstärkt prozessorientiert ausgerichtet sind (Problemlösen, Kommunizieren und Kooperieren). Diese erfahren im Informatikunterricht eine besondere Ausprägung. Die Kompetenz des informatischen Modellierens umfasst sowohl inhalts- als auch prozessbezogene Aspekte.

Aktivitäten des Fachbereiches

  • Teilnahme am Landeswettbewerb Informatik (Jahrgangsstufe 12)
  • Teilnahme am Bundeswettbewerb Informatik (Jahrgangsstufen 12, 13)
  • Exkursion HPI (Jahrgangsstufe 12)
  • Erstellen einer Projektarbeit (Jahrgangsstufen 11, 12, 13)
  • Projektfahrten (Jahrgangsstufe 12)

Informatikschüler probieren sich am HPI-Kurs

In dem vom HPI angebotenen Einsteigerkurs beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der objektorientierten Programmierung. Wir sind die Leistungskurse Informatik aus dem 11. und 12. Jahrgang.

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Voraussetzungen für diesen Kurs sind lediglich ein Interesse an Programmierung und ein Computer mit Internetzugang. In diesem Kurs lernen wir Schüler die Grundlagen des Programmierens mit Java kennen. Der Lehrgang wird vier Wochen andauern und ist medial mit Lernvideos, Übungen und Tests „ausgestattet“. In den Übungen können wir das eben Erlernte ausprobieren und anwenden. Am Ende jeder Woche muss jeder eine zu bewertende Hausaufgabe einreichen. Für die Bearbeitung der ersten beiden Kapitel dürfen wir die Unterrichtsstunden in der Schule nutzen, die verbleibenden Kapitel muss dann jeder allein in den Osterferien bewältigen. Wer ein Zertifikat oder ein Zeugnis erhält, wird zusätzlich auch durch eine Note belohnt.

Anna-Lena Schulz (Jg. 11)

Brandenburger Informatikwettbewerb

Am Freitag und Samstag, dem 23. und 24.03.2017, fand am Hasso-Plattner-Institut und am Informatikinstitut der Universität Potsdam der 22. Brandenburger Informatikwettbewerb statt.

24 Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg wurden nach Potsdam eingeladen, um einzeln und gemeinsam ihr informatisches Fachwissen unter Beweis zu stellen. Von unserer Schule wurden drei Schüler aus dem 12 Jahrgang entsandt: Jonas Köhler, Lieven Hey und Robert Linde.

K1Am ersten Tag des Wettbewerbs wurden kleine Programmieraufgaben in verschiedenen Teams bearbeitet. Am zweiten Wettbewerbstag waren drei Aufgabenteile zu bearbeiten. Im ersten Teil wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Einzelgespräch zu ihren allgemeinen Kenntnissen der Informatik sowie zu informatischen Problemstellungen und Denkweisen befragt. Im zweiten Teil bearbeiteten wir in Gruppen von drei bis vier Personen vier Aufgaben, in denen es darauf ankam, Informatikmethoden anzuwenden und effektiv im Team zusammenzuarbeiten. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Die Fachleute der aus Informatiklehrerinnen und -lehrern sowie Mitarbeitern des Informatikinstituts der Universität Potsdam bestehenden Jury beobachteten die Diskussionen und Lösungsstrategien der TeilnehmerInnen und bewerteten die Einzel- und Gruppenleistungen.

Die Schüler der Voltaireschule bedanken sich für einen gut organisierten Informatikwettstreit, bei dem nicht nur der Wettkampf, sondern auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Robert Linde (Jg. 12)