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Fachbereich Spanisch

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von links nach rechts: Susann Fritzsche, Nadja Möhring, Henning Siemers, Concha Tena Espeleta, Hélèna Farjon, Aniko Szücs, Hélène Halgasch (Bild vom: 14.01.2012)

Spanisch an der Voltaireschule

Spanisch ist bei weitem nicht nur eine wichtige "Reisesprache" vieler Touristen. In mehr als 20 Staaten ist Spanisch Landessprache. Spricht man Spanisch, kann man sich mit über 300 Millionen Menschen verständigen. Selbst in den USA kommt ein Kandidat auf das Präsidentenamt nicht umhin, auch auf Spanisch für sich zu werben. Die spanische Sprache erschließt einen facettenreichen Kulturraum in Europa und Hispanoamerika mit vielen faszinierenden Ausprägungen u.a. in der Kunst, der Literatur, den Filmen und den Liedern.

Wer diese Sprache und die Vorteile vollständig ausnutzen möchte, sollte bereits im 7. Schuljahr mit dem Unterricht beginnen. Wer den frühen Einstieg verpasst hat, kann ihn an der Voltaireschule auch noch ab dem 11. Schuljahr finden.

Über 200 Schüler lernen an der Voltaireschule Spanisch. Das engagierte Kollegium des Fachbereichs besteht derzeit aus sechs Lehrerinnen und Lehrern und einer Referendarin. Alle Kollegen haben intensive landeskundliche Erfahrungen und Sprachkenntnisse in Spanien und Lateinamerika erworben, die sie gezielt in den Unterricht einfließen lassen. Die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen, aber auch die kleinen Erfolge des alltäglichen Unterrichts sind Zeugnis des wachen und lebhaften Fachbereiches.

Besser als jeder noch so gute Unterricht führt der Aufenthalt in Spanien oder einem lateinamerikanischen Land zur Entwicklung der Sprachkompetenz. Die Schüler sollen die Realität des spanischen Lebens hautnah erfahren; deswegen versuchen wir seit einigen Jahren, bereits in der Sekundarstufe I Klassen- bzw. Kursfahrten nach Spanien zu organisieren. So führte eine Kursfahrt in der Vergangenheit eine Schülergruppe des 9. Jahrgangs nach Lanzarote. Dort nutzten die Schüler die Möglichkeit, mit Spanisch sprechenden Menschen direkt in Kontakt zu treten, ihre eigenen Sprachkenntnisse auszuprobieren und zu erweitern und über die Kultur Spaniens bzw. Lanzarotes. Näheres aus erster Hand zu erfahren. Durch solche Kontakte wird die Motivation für den Spanischunterricht spürbar erhöht.

In der Sekundarstufe II bieten wir seit vielen Jahren sogenannte Projekt- bzw. Kursfahrten an, die in den letzten Jahren nach Salamanca, einer bekannten Universitätsstadt in der spanischen Region Kastilien-León, führten.

Die Kursfahrt verfolgt das Ziel, den Spanischunterricht zu ergänzen, in dem sie durch unmittelbare Erlebnisse im Zielland einen neuen Ansatz dafür schafft, die erworbenen Sprachkenntnisse zu vertiefen und neue Kenntnisse zu erwerben. Das wird insbesondere dadurch erreicht, dass die Schüler in Gastfamilien untergebracht sind, mit denen sie rund um die Uhr auf Spanisch kommunizieren müssen. In diesem Rahmen werden die Schüler in die Lage versetzt, ihre sozialen Erfahrungen sowie ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Dies wird unterstützt durch den täglich am Vormittag stattfindenden Spanischunterricht in einer Sprachschule sowie durch kulturelle Veranstaltungen am Nachmittag. Dabei besichtigen die Schüler wichtige Sehenswürdigkeiten Salamancas, werden in die Kunst des Flamencotanzens eingeführt oder besuchen eine Finca vor den Toren der Stadt.

Andere den Spanischunterricht bereichernde Aktivitäten, die wir regelmäßig durchführen, sind beispielsweise der schulinterne Fremdsprachenwettbewerb der Sekundarstufe I SELF, die Teilnahme an der vom Filmmuseum durchgeführen Cinefiesta, im Rahmen derer spanische und lateinamerikanische Filme im Original gezeigt und besprochen werden sowie Projektwochen zu Themen der spanischen und lateinamerikanischen Kultur. 

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